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Lima ist günstig. In einigen Dingen trifft das auch schon zu. Doch ein Rundgang durch einen normalen Supermarkt lässt einen schon zusammenzucken. Produkte wie Bier, Schokolade oder Hygieneartikel kosten teilweise mehr als das Dreifache. Auffällig auch, es gibt nicht viel einheimische Produkte. Das meiste scheint Exportware zu sein. In anderen Gegenden Limas ist das sicherlich anders. Aber in San Isidro, Miraflores oder Lince ist es teuer. Supermärkte und Shopping Malls platzen allerdings aus allen Nähten was wieder deutlich zeigt, wie gut es vielen Menschen hier geht. Richtig günstig kann man aber in Magdalena del mar einkaufen. Das ist wirklich ein Platz den ich sehr mag da er meiner Meinung nach eher das wahre Peru widerspiegelt. In Magdalena del mar ist alles günstig zu erwerben. Auf der Straße wird leckeres Essen verkauft und in den Markthallen quellen die Stände von Obst und Gemüse nur so über. Hier kann man sich den ganzen Tag aufhalten ohne das einen irgendwie langweilig wird. Zu Fuß ist alles bequem zu erkunden. Es ist hier nicht nötig sich zwangsläufig mit einem Taxi herumfahren zu lassen. Auch wenn es nicht die beste Gegend Limas ist, unwohl habe ich mich hier nicht gefühlt.

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Auch am Wochenende muss man sich durch den schlimmen Verkehr von Lima drängen. Die Fahrt in Richtung La Alameda zum Einkaufszentrum Centro Empresarial El Polo II dauerte dementsprechend auch gute 45 Minuten. Immer wieder endlose Wartezeiten an roten Ampeln wo in der Zeit unfassbar viele Leute versuchten Geld mit den im Stau stehenden Menschen zu verdienen. Ein Rollstuhlfahrer der in Windeseile Fenster gewaschen hat, ein Marionettenspieler der seine Puppe mit Luftgitarre zu Musik tanzen ließ, ein Hutverkäufer und viele andere verrückte Leute. Hier krachte die reiche Gesellschaft Limas und das 3. Welt Land direkt aufeinander. Das ergibt natürlich immer wieder völlig groteske Szenen bei denen man sich nicht sicher ist, ob man lachen oder weinen soll. 

Im Einkaufszentrum Centro Empresarial El Polo II gab es an diesen Tag neben einen Markt für peruanische Naturprodukte auch eine Präsentation von Gemälden der Künstlerin Patricia Roy Gates und ihrem Mann José Luis, die im Zentrum auch ihr Atelier betreiben. Die Bilder waren recht interessant, nur frage ich mich, wer für solch enorme Ausmaße den Platz in der Wohnung hat.

Wie immer knurrt in Peru schnell der Magen - es wurde Zeit für die nächste einheimische Mahlzeit. Diesmal ging es in das Restaurant Mr. Chino - auf den ersten Blick ein ganz normales chinesisches Restaurant. Doch anders wie in Europa, wird hier speziell auf die Peruaner abgestimmtes Essen verkauft. Wie gewohnt kam wieder eine Portion, die mit 4 Personen nicht zu schaffen war. Doch das war nicht genug - am Abend wollten wir eigentlich nur noch etwas trinken gehen, doch die Bar im Restaurant La Rosa Nautica, ein im Meer stehendes Gebäude im Stil eines Ostsee Strandbades, war schon geschlossen. Also bestellten wir uns noch eine Kleinigkeit zum Essen - Eine Platte mit unterschiedlichen Fischspezialitäten. Auch hier gab es wieder nichts zu meckern - hervorragend genauso wie das Ambiente. Dank der Heizpilze war das Sitzen auf der Terrasse bei den recht frischen Temperaturen gut möglich. Der Blick auf das nächtliche Lima und dem Pazifik hatte schon etwas. Hier muss ich unbedingt noch einmal hin.

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