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Mehrfach versuchte ich vor Ort auf Mauritius einige Tauchschulen zu kontaktieren – keine Antwort. Am Ende landete ich bei Dive Passion, die ihr kleines Center neben dem Residence Hotel in Belle Mare hatten. Das Tauchcenter ist zertifiziert und machte einen sauberen und professionellen Eindruck. Auch das Equipment war tadellos. Auszufüllen gab es mal wieder viel. Absichern tut sich ja jede Tauchschule gerne bis ins Letzte. An dieser Stelle frage ich mich allerdings, warum der viele Papierkram, wenn am Ende noch nicht mal das Zertifikat geprüft wurde? Eigentlich kann so ja jeder kommen. Die Einweisung des Tauchganges war sehr intensiv. Schon etwas übertrieben, denn bei der Menge an Informationen, konnte man sich gar nicht alles merken. In voller Montur ging über den Strand zum Speedboot. Bis zum Riff war die Fahrt noch angenehm. Danach war der Seegang enorm. Ich ahnte schon, dass die Sicht wohl nicht die Beste sein würde. Und siehe da, nach dem Sprung ins Wasser bestätigte sich meine Befürchtung. Toll war das nicht, aber ich habe das auch schon schlimmer erlebt. Was gab es zu sehen? Ein paar Korallenblöcke, die üblichen Riffbewohner wie Nemo & Co – das war es dann auch leider schon. Nach dem Auftauchen hatte ich dann schon so meine Schwierigkeiten, mich bei dem Wellengang überhaupt wieder selbst an Bord zu hieven. Insgesamt also alles andere als ein einfacher und entspannter Tauchgang. Mit Hochgeschwindigkeit ging es dann an Land zurück. Dann hieß es noch Ausrüstung selber zurückschleppen und waschen. Da diese Form des Tauchens mir völlig neu war und mir deshalb die Abläufe nicht ganz klar waren, kam ich mir etwas blöd vor. Auch deshalb, weil mein Instruktor und das andere Personal scheinbar darüber etwas genervt waren. Kunde? Nein, wohl eher ein Störfaktor der schnell sein Geld dalassen und wieder verschwinden soll. Kurios war dann auch das Schreiben meines Logbuches. Als ich um einen Stempel und Unterschrift bat, hat sich der Instruktor doch tatsächlich alles penibel und säuberlich durchgelesen und bei Meinungsabweichung um Korrektur gebeten. Mein Gott, übertreiben kann man es aber nun wirklich denn das Logbuch ist doch letztendlich eine persönliche Angelegenheit.

Fazit: Dive Passion ist eine professionelle Basis, die im sehr guten Zustand ist und viel Wert auf Sicherheit legt. Allerdings ist dazu das nicht Kontrollieren der Zertifikate von Kunden ein krasser Widerspruch. Ich wurde das Gefühl nicht los, das Dive Passion sich auf das nahe gelegene, gut betuchte Klientel des Luxushotels eingeschossen hat. Von außen kommende Tauchgäste schienen da nur zu stören. Das bei einem Preis von 62 Euro für nur EINEN Tauchgang noch nicht einmal einen Abholservice aus den nahe liegenden Unterkünften anbietet, unterstreicht diese Vermutung. Das wiederum erklärt auch das Verhalten andere Tauchschulen, die auf Anfrage gar nicht antworten: Wegen Reichtum geschlossen. Wenn der gesamte Tag addiert wird, so bleibt ein etwas fader Beigeschmack. Der Tauchgang hat mir zwar Spaß gemacht, das drum herum war etwas trostlos. Ich bin doch eher der Freund der mit einem größeren Boot herausfährt, dort über den Tag entspannt ZWEI Tauchgänge macht und zurück in der Basis vielleicht mit dem einen oder anderen Mittaucher, ein Après-Bier trinkt. Das ist Urlaub, Spaß und Erholung. Alles Andere ist für mich nur Stress. Wer gerne viel Geld bezahlt und Tauchen im Akkord durchzieht, ist bei Dive Passion richtig aufgehoben.

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