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Eigentlich sollte es nur ein kleiner Ausflug zu einer Veranstaltung werden. Doch die Reise in den Osten von Berlin ließ mich an einigen Lost Places stoppen. Zu faszinierend die Gebäude, die einst Menschen beherbergten und an dem einmal Leben herrschte. Der erste Halt bei der verlassenen 2. Schule für Lernbehinderte in Hohenschönhausen. Hier wurde offensichtlich schon lange nicht mehr unterrichtet. Das Gebäude ist dem Verfall sehr nahe und eindeutig schon des Öfteren von Interessierten Menschen heimgesucht wurden. Der kleine Zaun vor dem Gebäude taugt auch nicht wirklich dafür Leute vor einer Innenbesichtigung abzuhalten.



Koordinaten:
52°34'8.55"N
13°31'47.60"E

In Berlin-Heinersdorf, nahe eines Einkaufszentrums, wieder ein interessanter einsamer Ort. Eine alte Molkerei. Hier dürfte aber auch der Betrieb seit der Wende eingestellt wurden sein. Nur getrennt durch ein paar Bauzäune die sich zur Seite rücken lassen. Ein leicht begehbarer Ort.



Koordinaten:

52°33'51.36"N
13°26'47.34"E

Ein paar Meter weiter in ein verlassener Hof - keine Ahnung was das mal war. Hier ist die Substanz allerdings noch so, dass es sicherlich möglich wäre das Gebäude zu retten. Unheimlich wie schnell sich die Natur ein Gelände zurück erobert.



Koordinaten:

52°33'56.19"N
13°26'30.30"E

Sehr Interessant ist auch der alte Wasserturm in Berlin-Heinersdorf. Dieses Gebäude wurde 1910 nicht nur als Wasserturm, sondern gleichzeitig als Rathaus errichtet. Wo in der Republik hat es so etwas schon mal gegeben? Beides wurde allerdings nie realisiert. Der Wasserturm diente im zweiten Weltkrieg als Falkturm, zu DDR Zeiten dann als Beobachtungsplattform für den Flughafen Berlin-Tegel. Seit Ende der DDR gab es keine Verwendung mehr für den Wasserturm Berlin-Heinersdorf. Angeblich wurde der Wasserturm verkauft und sollte saniert werden. Passiert ist bis heute aber nichts und das historische Gebäude ist seinem Schicksal überlassen und verfällt. Begehung ist kein Problem.



Koordinaten:

52°33'56.53"N
13°26'13.04"E

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Seit Ende der 90er Jahre gammeln die alten Lokschuppen nun vor sich hin. Es lässt sich nur noch schwer erahnen, wie hier früher Loks in die Schuppen fuhren und gearbeitet wurde. Viele der Gleise auf dem Gelände sind schon lange demontiert. Trotz des mittlerweile starken Zerfalls der zwei historischen Lokschuppen (Ringlokschuppen und Rundlokschuppen), ist die Substanz zumindest erhalten geblieben. Alle Zugänge sind momentan leider verschlossen. Gerade von innen wäre der Rundlokschuppen mit seiner Drehscheibe sicherlich interessant anzuschauen.

Neben den historischen Gebäuden befinden sich noch einige Plattenbauten aus DDR-Zeiten auf dem Gelände. Auch diese sind mittlerweile schon stark zerfallen und leider von Vandalismus stark betroffen. An einigen Stellen wurde das Gelände offensichtlich auch als Müllkippe missbraucht. Beeindruckend ist die noch erhaltene Drehscheibe mit Führerhaus an dem Ringlokschuppen. Die Weichenverbindungen die in das Ringhaus führen sind teilweise noch erhalten.

Das gesamte Gelände ist umzäunt und im Besitz der Deutschen Bundesbahn. Hin und wieder sind die Tore hinter dem S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf aber geöffnet, wahrscheinlich um zu vermeiden, das sich Neugierige illegal Zutritt verschaffen. Auch dieses Areal sollte ein Investor zu einem florierenden Zentrum machen. Umgesetzt wurden die Pläne wie beim Säuglingskrankenhaus in Berlin-Weissensee bis heute nicht.

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