Berlin Krass Teil 7 – Die Lokschuppen Berlin-Heinersdorf

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Der Ringlokschuppen in Berlin-Heinersdorf bot 24 Lokomotiven platz und wurde 1893 in Betrieb gestellt. In der DDR-Zeit wurde der Lokschuppen von der Reichsbahn weitergenutzt und ging nach der Wende an die Deutsche Bahn. Der Staatskonzern fand aber nur wenig Beachtung für dieses Denkmal und seit 1997 hatte es keinen Nutzen mehr. Seitdem verfällt einer der Letzten Rundlokschuppen dieser Bauart stetig. Vandalismus hat dem Denkmal sehr stark zugesetzt. Die Zerstörung ist enorm. Zwischenzeitlich diente der ehemalige Betriebshof auch als illigales Romalager. Das Gelände und der Ringlokschuppen wurde 2010 von dem Möbelgiganten Kurt Krieger erworben. Große Pläne wurden geschmiedet. Eine Schule und 1000 Wohnungen sollten entstehen. Im Gesamtbild eingebunden, der Lokschuppen. Saniert als Veranstaltungszentrum. Passiert ist wie bei vielen solcher Vorhaben seit über 10 Jahren nichts. Der Verfall dieses ausgewöhnlichen Industriedenkmals schreitet voran.

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Danke an Hendrik Lorenz für diese Bilder. Ich habe in Pankow von 1979-1995 gelernt und gearbeitet im Ringlokschuppen an der BR 120.Es tut mir sehr weh diesen zustand des Werkes heute zu sehen.Ich bin immer noch auf der suche nach Bildern,aus der...

Danke an Hendrik Lorenz für diese Bilder. Ich habe in Pankow von 1979-1995 gelernt und gearbeitet im Ringlokschuppen an der BR 120.Es tut mir sehr weh diesen zustand des Werkes heute zu sehen.Ich bin immer noch auf der suche nach Bildern,aus der Zeit,als das Werk noch in Betrieb war.

Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen,und wieder dort Arbeiten.Hier war mein Leben.

Danke.

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Thomas Scholz
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Vielen Dank für Deinen Eintrag und die spannende Geschichte dazu. Leider ist wohl das tolle Gelände bald Geschichte und wird ja derzeit als Roma-Dorf genutzt, wenn Du es noch nicht weißt: 4. Juli 2017 BZ

Hendrik Lorenz
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Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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