Framing vom feinsten: Heute der MERKUR

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Vor einigen Tagen erschien im Münchener Merkur wieder ein interessanter Bericht. Auf Facebook wurde dieser "Artikel" mit dem Aufmacher: "Corona-Skeptiker stoßen Kinderwagen um - sechs Monate altes Baby schwer verletzt" veröffentlicht. Liest man diesen Artikel dann aber, weist alles Geschriebene auf die Tätergruppe "Merkel-Fachkräfte" hin. Ein Beleg, dass es sich bei den Tätern um sogenannte Corona-Skeptiker handelte oder irgendetwas auf diese Bewegung hindeutet, war dem Beitrag nicht zu entnehmen. Eher am Rand wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten und die Täterbeschreibung lautet wie folgt: "Sie sind demnach zwischen 15 und 20 Jahre alt, haben eine dunkle Hautfarbe". Hier sollte schon dem Leser in der Überschrift suggeriert werden, das die Täter böse Corona-Leuger, Querdenker oder sogar vielleicht und eventuell rechte Esoteriker sind. Wieder eine Nebelkerze die die Probleme mit den "Neudeutschen" verschleiern soll. Ekelhafter und noch entlarvender kann Hofberichterstattung nicht sein. "Neues Deutschland" sponsored by Bundesregierung.

merkur

Hendrik Lorenz

*1970 in Braunschweig.
Technischer Redakteur, Offsetdrucker und professionelles Arschloch.

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Kommentare

Mansour gefällt ein Kommentar bei Kotte & Zeller - Eine unendliche Bestellung
Interessant ist, dass dieser Bericht bereits 10 Jahre her ist, und an der Informationspolitik hat si...
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Ich war letzte Woche, Anfang Juni, dort Übernachten. Ziemlich unruhig dort. Kann man nur am WE besuc...
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Machen kann man immer viel, nur muss man dazu auch seine Komfortzone verlassen und auch Gegenwind ve...
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Das ist doch schrecklich.kann man da garnichts machen.ich gucke direkt auf das hotel und möchte mir ...
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Bernhard gefällt ein Kommentar bei Gefangen im eigenen Land
Zum Thema Übersterblichkeit kann man sich hier selber ein Bild machen: https://www.destatis.de/DE/Th...
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