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Es gibt eine ungeschriebene Regel: Wohne niemals mit Deinen Vermietern unter einem Dach. Leider ist die Einhaltung dieser Regel nicht immer ganz einfach, besonders in der ländlichen Provinz. Dort gibt es wenige Wohnungsgesellschaften und deshalb wird oft privat vermietet. Das sind dann die berühmten Einliegerwohnungen. Und wenn die Hausherren schon nicht im gleichen Gebäude residieren, dann meistens in der unmittelbaren Nachbarschaft. Selbstverständlich mit uneingeschränktem Blickfeld auf ihre stolze Altersvorsorge. Für einen satten Quadratmeterpreis werden Objekte auf Zeit abgetreten, weiterhin aber als Eigentum mit grenzenlosen Zutrittsrechten ansehen. Und wie so oft: Der anfangs so offene, verständnisvolle, tolerante und freundliche Vermieter, entpuppt sich schnell als kontrollsüchtige Nervensäge. Unter dem Deckmantel eines familiären und harmonischen Zusammenwohnens findet eine ständige Beobachtung statt. Wie oft wäscht der Mieter, wie oft bekommt er Besuch, wann ist er zu Hause, verstopft er die Mülltonnen? Die Checkliste dürfte in der Regel den Umfang eines Stasi-Protokolls haben. Zudem werden Hausregeln eingeführt, die weder Sinn machen noch den üblichen Gegebenheiten, geschweige denn dem Mietrecht entsprechen. Diese Regeln finden sich vorwiegend handgeschrieben irgendwo im Hausflur wieder. Manchmal werden auch schriftliche Hinweise auf angebliches Fehlverhalten in den Briefkasten des Mieters geworfen. Es folgen permanente Belehrungen und Maßregelungen seitens des Vermieters. Am liebsten sehen es die Wohnungseigentümer, wenn der Mieter ihnen stets als dankbarer Bittsteller gegenüber tritt und bettelnd zu Kreuze kriecht. Er soll dankbar dafür sein, dass er in einen solch tollen Wohnkomplex überhaupt hausen darf (auch wenn es das letzte Loch ist). Gerne wird dabei vergessen, dass dies oft nur gegen eine unverschämt hohe Nutzungsgebühr geschieht. Etwaige Reklamationen bei Mängeln im Hause wird sofort als persönlicher Angriff gewertet. An auftretenden Defekten im Hause sind natürlich die Mieter schuld, das war alles unsachgemäße Behandlung. Plötzlich ein Haarriss in der Scheibe des Einganges. "Das muss wohl bei Ihren Einzug passiert sein". Ein Gegenstand in der Garage fällt um..."Das waren wohl Ihre Katzen". Wehrt sich der Mieter, flattert schnell die Kündigung ins Haus. Die anschließende Niederlage vor Gericht kann der Vermieter nur schwer ertragen. Die ganze Welt hat sich gegen ihn verschworen. Oft wird der Hausherr von starken Verlustängsten getrieben. Seine vom Munde abgesparte Altersvorsorge könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden. Die permanente Bedrohung durch Mietnomaden - zwischen Angst und Phobie sind die Übergänge fließend. Der gemeine Vermieter ist männlich, ende 50, verheiratet und hat in seiner Ehe nicht mehr viel zu melden. Pikant wird es deshalb immer dann, wenn allein stehende junge Frauen im Hause wohnen. Vorwiegend ist der Vermieter dann bei Hausmeistertätigkeiten unter diversen Fenstern zu beobachten. Der erhoffte Blick auf nackte Haut oder sogar einen spritzigen Akt, wird dann auch gerne als zusätzliche Mietzahlung betrachtet. Der finale Höhepunkt eines jeden Mietverhältnisses ist die Übergabe der Wohnung beim Auszug aus der Wohnung. Hier spielen sich hochdramatische Szenen ab, die nicht selten in theatralische Tobsuchtsanfälle seitens des Vermieters enden. Jeder Kratzer, jede Art von Abnutzung wird bemängelt und jeweils mit dem Satz "Das ziehe ich Ihnen von der Kaution ab" beendet. Es werden dem Mieter Dinge in Rechnung gestellt, die ausschließlich der Vermieter zu tragen hat. Hier werden dann gerne ganz schnell wieder eigene Gesetze geschaffen. Am Ende steht ein aufgelöster, sentimental weinerlich dreinschauender Vermieter in seinem leer geräumten Eigentum und beklagt den Niedergang der Mietgesellschaft. An dieser Stelle kann ich meine Tränen auch kaum noch verbergen. Leute, habt mehr Verständnis für Eure Vermieter! Aus reiner Nächstenliebe vermieten sie ihre Objekte zu einem Selbstkostenpreis und werden nur ausgenutzt. Das muss ein Ende haben!

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Was hatte ich mir nicht noch vorgenommen 2005? Erst mal nicht wieder nach Ägypten. Zu sehr musste ich mich über viele Dinge ärgern. Doch wenn es ums Tauchen geht, bleibt einen nicht die große Wahl, es sei denn das Konto ist stets gut gefüllt. Eines der besten Tauchgebiete der Welt liegt nur vier Flugstunden entfernt. Für vergleichbare Ziele müssen ansonsten mindestens 10 Stunden investiert werden. Dazu kommt das Problem mit dem Tauchgepäck. Nicht jede Linie transportiert das Sondergepäck kostenlos. Einige aber schon. Bis heute wenigstens. Ab November diesen Jahres werden zumindestens LTU und Air Berlin dies (leider) ändern. Dann sind pro Strecke 20 Euro fällig - was die Reise erheblich verteuert. Neu ist seit kurzem auch, dass die Reiseveranstalter das Visum aus dem Reisepreis ausgeschlossen haben (Wahrscheinlich um den Gesamtreisepreis nicht zu erhöhen, lässt sich besser verkaufen), Damit wird Tauchen immer teurer - keine guten Aussichten.

Heir gibt es den Reisebericht aus Ägypten.

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Meine Heimat mein Verein.

Es gibt nicht viele Fußballclubs in Deutschland, die trotz ihren bescheiden sportlichen Leistung dennoch Kult-Status genießen. Kuriose Ereignisse reihen sich neben großen Erfolgen und bitteren Niederlagen. Deutscher Meister in der 1. Bundesliga, die erste Trikotwerbung im Sport, Jägermeister, der Fall Lutz Eigendorf, Abstieg trotz eines positiven Torverhältnisses, 5 Trainer in einer Saison und die beste Bratwurst der Liga....mach mit, lass Dich infizieren und werde auch Eintracht-Fan...der echten und einzigen Eintracht im Profi-Fußball. Klicky?

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