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Handclicker

Mit diesem, eher jämmerlich anmutenden Aufruf, versucht derzeit die GESOBAU von ihr selbst ausgesuchtes und gewünschtes Klientel zu appellieren:

"Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter, wir möchten heute mit einer Bitte an alle Mieter des Hauses herantreten, da wir ohne Ihre Hilfe die Ordnung und Sauberkeit in Ihrem Wohnhaus nicht mehr gewährleisten können. Kaum hat Ihr Hausmeister oder der Mitarbeiter der Reinigungsfirma gefegt und gewischt, ist das Haus nur einige Augenblicke später wieder derartig verschmutzt, dass eine erneute Reinigung erforderlich ist. Die Situation ist ärgerlich und frustrierend zugleich. Papier- und Müllreste werden in den Aufzügen und Eingangsbereichen einfach auf den Boden geworfen, Türen werden bespuckt und der Müllraum sieht nicht nur schlimm aus, sondern riecht auch so. Aus diesem Grund treten wir heute mit einer Bitte an alle Mieter des Hauses heran: Lassen Sie Ihr Wohnhaus nicht verkommen! Heben Sie Ihren Müll auf und sprechen Sie andere Mieter auf Ihr Fehlverhalten an. Sorgen wir alle gemeinsam dafür, dass Ihr Wohnhaus wieder wohnlich wird."

Soso, lieber Herr Volker Tiedemann und Herr René Tischbierek. Das ist ja wirklich eine tolle Aktion. Jahrelang lässt man immer und immer wieder eine gewisse Klientel, die für Sauberkeit und Ordnung nicht sonderlich berühmt ist, in den Wohnungen einziehen und wundert sich jetzt über das entsprechende Ergebnis. Es wird doch einfach nur geliefert, wo ist das Problem? Eine Videokamera überwacht den Müllraum. Diese scheint dort nur zur Zierde zu hängen. Wahrscheinlich ist das was man auf den Bändern entdeckt, nicht politisch korrekt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum das Müllproblem seit dem ich dort wohne, besteht. Anzeigen werden offensichtlich nicht getätigt - Weisung von ganz oben wenn das entsprechende Klientel als tatverdächtig gilt? Einen Aushang zu tätigen, der auch noch in einer Sprache verfasst ist, deren 50% der Bewohner gar nicht mächtig sind, erscheint mir darüber hinaus sinnlos. Handeln Sie bitte und verfassen Sie keine dummen Romane die eh jeder ignoriert.

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Handclicker

Seit 2013 bewohne ich im 8. Stock am Rande des Märkischen Viertels von Berlin eine Einraum Sozialwohnung mit Westblick und 50 qm Wohnraum. Offiziellen Angaben zur Folge ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Märkischen Viertel hoch, übersteigt jedoch nicht den Anteil der einheimischen Bevölkerung. Nach einer Erhebung der Jahrestagung Kompetenzzentrum Großwohnsiedlungen (11.10.18) liegt der Ausländeranteil im Märkischen Viertel bei 48%. Leider wurde hier nicht erwähnt, nach welchen Kriterien gezählt wurde (Menschen mit Migrationshintergrund ohne deutschen Pass oder mit). Schaue ich mich aber im Hause um oder gehe auf die Straße, ergibt sich komischerweise immer ein anderes Bild. Täuscht das und ist alles nur Einbildung? Allein mein Klingelschild zeigt mir, dass die Realität doch eine andere sein muss als behauptet. Um meinem Gefühl Bestätigung zu geben, will ich doch einmal alle Menschen zählen und einordnen, die ich so auf der Straße begegne, wenn ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Dafür habe ich mir zwei "Handclicker" zugelegt, also Handzähler, um meine Begegnungen auf der Straße unterschiedlich zu zählen.

Die Zählung und Einteilung funktioniert natürlich nicht in Nationalitäten, sondern nur in Gruppen von Individuen der gleichen Art, die anhand von Ähnlichkeiten zu unterscheiden sind. Ich habe mich bei der Unterscheidung deshalb für Menschen aus dem europäischen/Indigenen, asiatischen, orientalischen und afrikanischen Raum entschieden. Die letzteren drei Merkmalen an Menschen sind für Westeuropäer gut zu unterscheiden. Bei einem Menschen mit russischer oder polnischer Abstammung ist der Migrationshintergrund oft nur schwer bzw. gar nicht zu erkennen. Deshalb wird bei der europäischen/Indigenen Zählweise noch eine hohe Fehlerquote zu berücksichtigen sein. Jetzt ging es also auf die Straße zum Zählen. Jeden Tag die gleiche Strecke. Vom westlichen Märkischen Viertel, über das Märkische Zentrum bis nach Pankow am Morgen, und am Abend wieder zurück. Hier war schon am ersten Tag zu beobachten, dass die Klientel am Morgen vorwiegend europäisch/Indigenen geprägt ist und am Abend mit großer Mehrheit orientalisch, afrikanisch und asiatisch. Hier sind die Ergebnisse von einer Woche:

 Datum Europa Orient, Asien, Afrika
Montag 21.09.20202  145 197
Dienstag 22.09.20202  155  219
Mittwoch 23.09.20202  150 228
Donnerstag 24.09.20202  161 237
Freitag 25.09.20202  210 255
Gesamt: 821 (42%) 1131 (58%)

 

Fazit: Die manuelle Zählung ergibt durchaus einen realistischen Wert. Die optische Überlegenheit der Einwohner mit Migrationshintergrund ist nicht nur gefühlt, sondern real. Zu Berücksichtigen ist natürlich eine Fehlerquote, die aber das gesamte Ergebnis sicherlich grundsätzlich nicht verfälschen würde. Die Erhebung der Jahrestagung Kompetenzzentrum Großwohnsiedlungen (11.10.18) scheint mir plausibel, wenn die Menschen mit Migrationshintergrund und deutschen Pass nicht mit einbezogen wurden. Die großen Wohnungsgesellschaften im Märkischen Viertel scheinen kein Interesse mehr an eine gesunde Durchmischung des Ortsteils zu haben. Gut vorstellbar, dass die Ansiedlung von weiteren Migranten pro frei werdende Wohnung von ganz Oben angeordnet wird. Damit wird das Märkische Viertel leider weder attraktiver noch lebenswerter. Die Probleme werden sicherlich nicht weniger.

 

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Meine Heimat mein Verein.

Es gibt nicht viele Fußballclubs in Deutschland, die trotz ihren bescheiden sportlichen Leistung dennoch Kult-Status genießen. Kuriose Ereignisse reihen sich neben großen Erfolgen und bitteren Niederlagen. Deutscher Meister in der 1. Bundesliga, die erste Trikotwerbung im Sport, Jägermeister, der Fall Lutz Eigendorf, Abstieg trotz eines positiven Torverhältnisses, 5 Trainer in einer Saison und die beste Bratwurst der Liga....mach mit, lass Dich infizieren und werde auch Eintracht-Fan...der echten und einzigen Eintracht im Profi-Fußball. Klicky?

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